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Chur während des ersten Weltkriegs: die Kindernot in der Kantonshauptstadt und in den umliegenden Dörfern ist gross. Das junge Ehepaar Emil und Babette Rupflin, das in der Heilsarmee arbeitet, sieht diese soziale Notlage im Kanton Graubünden. Zu dieser Zeit gibt es keine einzige Institution, um diesem Kinderelend zu begegnen. "Wie sollen wir weiter von Glaube, Hoffnung, Liebe predigen, wenn niemand sein Christenleben mit der Tat beweisen will", beschreibt Rupflin diese soziale Notlage, die auch zur eigenen inneren Not wird.
Aus der Stille vor Gott heraus wird Rupflin zum sozial engagierten Bündner Heimpionier. Im Vertrauen auf Gottes Hilfe und auf seine Freunde eröffnet er ein erstes Kleinheim in der ehemaligen Glockengiesserei von Felsberg. Die Arbeit expandiert schnell. Weitere Heime kommen dazu in Graubünden und anderen Kantonen. 
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